Durch Sicherheitsfenster konnten 14.500 Einbrüche verhindert werden

Durch Sicherheitsfenster konnten 14.500 Einbrüche verhindert werdenFenstertechnik / Sicherheitsfenster: Die Daten der Kriminalstatistik sprechen eine deutliche Sprache, wenn es um die Sicherheit der Fenster und Türen für Häuser und Wohnungen geht. Durch Sicherheitsmaßnahmen an Fenstern und Türen konnten im vergangenen Jahr mehr als 14.500 Einbrecher dazu bewogen werden, ihr schnödes Tun vorzeitig abzubrechen. Demgegenüber steht allerdings eine Anzahl von über 22.500 Einbrüchen, die gelungen sind. Das kann man verhindern. Ursache für die immer noch große Anzahl an gelungenen Einbrüchen ist die nicht vorhandene Sicherheit hauptsächlich bei älteren Fenstern und Türen. Allein Maßnahmen für die Sicherheit der Fenster, wie die Umrüstung auf Sicherheitsfenster und Türen der Widerstandsklasse 2 würde die Zahl der gelungenen Einbrüche weiter erheblich reduzieren. In Frage kommen dafür einbruchhemmende Fensterbeschläge, abschließbare Fenstergriffe, abschließbare Zusatzschlösser am Rahmen und der Austausch der vorhandenen Isolierverglasung gegen Verglasungen für Sicherheitsfenster, wie Verbundsicherheitsglas.

Mehr Sicherheit für Tür und Fenster

Mehr als 22.500 Einbrüche in Häuser und Wohnungen hat die Kriminalstatistik im vergangenen Jahr verzeichnet. „Dass die Bemühungen der Langfinger so häufig von Erfolg gekrönt waren, lag nicht zuletzt an veralteten Fenstern und Balkon- oder Terrassentüren mit unzureichenden technischen Sicherungen“, sagt der Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF), Ulrich Tschorn. Dass man dagegen etwas unternehmen kann, beweisen rund 14.500 Fälle, in denen die Einbrecher erfolglos wieder abziehen mussten.

Ältere Fenster und Türen verfügen über wenig Sicherheit gegen Einbrecher

„Völlige Sicherheit gibt es nicht, aber ein Einbruch mit all seinen Folgen lässt sich mit der richtigen Fenstertechnik in vielen Fällen verhindern“, sagt Veit Schiemann von der Hilfsorganisation für Verbrechensopfer „WEISSER RING“ in Mainz. Da die Eingangstür in der Regel gut einsehbar zur Straße hin liegt, versuchen es Einbrecher gerne buchstäblich durch die Hintertür. Balkon- und Terrassentüren an der Hausrückseite sind laut Kriminalpolizei besonders gefährdet. „Nach unseren Erfahrungen suchen Einbrecher fast immer den Weg des geringsten Widerstandes und den finden sie häufig bei älteren Fenstern und Türen, die keine zeitgemäße Sicherheitsausstattung besitzen“, bestätigt Schiemann.

Sicherheit durch Fenster, die im Rahmen bleiben

Wer Einbrechern den Zugang durch Fenster und Fenstertüren erschweren will, sollte Wert auf ein modernes Sicherheitspaket legen: Dies reicht von einem stabilen Aufbau der Fensterflügel und des Fensterrahmens über eine gute Befestigung der Scheibe im Fensterflügel, widerstandsfähige Beschläge und Schließeinrichtungen bis hin zu einer speziellen, Einbruch hemmenden Verglasung. Ist ein Neubau oder eine Modernisierung geplant, raten Fachleute zum Einbau von Fenstern und Fenstertüren der so genannten Widerstandsklasse 2 oder höher. „Solche Fenster besitzen sehr stabile Verriegelungen, einen Schließmechanismus aus gehärtetem Stahl und Verbundglas, das nur schwer zu durchdringen ist“, erklärt Ulrich Tschorn.

Auch für ältere Fenster und Türen gibt es Sicherheit durch Einbruchschutz zum Nachrüsten

Sind bereits relativ neue Fenster vorhanden, denen nur noch ein wirksamer Einbruchschutz fehlt, kann die Sicherheit auch nachträglich verbessert werden. „In Frage kommen unter anderem Einbruch hemmende Beschläge, abschließbare Fenstergriffe, abschließbare Zusatzschlösser am Rahmen und der Tausch der vorhandenen Isolierverglasung gegen Verbundsicherheitsglas“, sagt Tschorn. Kostenlose Tipps, wie man die eigenen vier Wände vor Einbrechern schützen kann, geben zum Beispiel kriminalpolizeiliche Beratungsstellen. In vielen Bundesländern kommen die geschulten Polizisten sogar ins Haus und begutachten, ob der Einbruchschutz von Türen und Fenstern ausreicht. Natürlich berät auch jeder qualifizierte Fensterfachbetrieb: „Ob Komplettsystem oder Nachrüstsatz – für mehr Sicherheit sollte man sich für Qualitätsprodukte entscheiden und diese nur vom Fachmann einbauen lassen“, rät Ulrich Tschorn.

Quelle: Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.

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