Bau und Montage der Markisen sind nach der Norm EN 13561 vorzunehmen

Bau und Montage der Markisen sind nach der Norm EN 13561 vorzunehmenMarkisen: Die Europäische Norm EN 13561 legt die Anforderungen fest, die an einem Gebäude befestigte Markisen erfüllen müssen. Diese Norm gilt für alle Markisen und ähnliche Produkte, unabhängig von deren Konstruktion und der Art der verwendeten Werkstoffe, dazu gehören Gelenkarmmarkise, Kastenmarkise, Scherenarmmarkise, Fallarmmarkise, Senkrechtmarkise, Markisolette, Fassadenmarkise,
Dachflächenfenstermarkise, Wintergartenmarkise und Korbmarkise. Die Anforderungen an alle Markisen, die unter diese Europäischen Norm fallen, gelten für manuell bedienbare Markisen, Markisen mit oder ohne Ausgleichfedern und für Markisen mit Elektromotoren, sogenannte kraftbetätigte Markisen.

Windwiderstand, Wasseransammlung und Lebensdauer – das sind die Leistungsmerkmale für Markisen

In der Norm EN 13561 werden Regeln, die eine Gefährdung für Konstruktion, Transport, Einbau, Bedienung und Wartung der Markisen beinhalten können, aufgestellt. Für den Verbraucher sind die Bereiche Windwiderstandsklasse, Widerstand gegen Wasseransammlung und die Lebensdauerklasse von Bedeutung.

Windwiderstandsklassen

Windwiderstandsklasse 1:
Die Markisen können bis maximal Windstärke 4 ausgefahren bleiben.
Windstärke 4 bedeutet: mäßige Briese, mäßiger Wind. Der Wind bewegt Zweige und dünnere Äste, hebt Staub und loses Papier. Windgeschwindigkeit 20-27 km/h

Windwiderstandsklasse 2:
Die Markisen können bis maximal Windstärke 5 ausgefahren bleiben.
Windstärke 5 bedeutet: frische Briese, frischer Wind. Kleine Laubbäume beginnen zu schwanken, Schaumkronen bilden sich auf den Seen. Windgeschwindigkeit 29-38 km/h.

Windwiderstandsklasse 3:
Die Markisen können bis maximal Windstärke 6 ausgefahren bleiben.
Windstärke 6 bedeutet: starker Wind, starke Äste schwanken, Regenschirme sind nur schwer zu halten. Telegrafenleitungen pfeifen im Wind. Windgeschwindigkeit 39-49 km/h.

Widerstand gegen Wasseransammlung

Hier geht es um die Menge an Wasser, die eine ausgefahrene Markise bei einer Neigung von mindestens 14°, also einem Gefälle von 25%, auf dem Markisentuch halten können muß. Hierfür gibt es 2 Klassen.

Klasse 1 steht für eine Niederschlagsmenge von 17 l pro qm und Stunde,
Klasse 2 steht für eine Niederschlagsmenge von 56 l pro qm und Stunde

Lebensdauerklasse

Unter der Lebensdauer von Markisen hat man die Anzahl der vollständigen Ausfahr- und Einfahrbewegungen einer Markise zu verstehen. Die Klassen teilen sich wie folgt auf:

Klasse 1 gewährleistet  3.000 Zyklen,
Klasse 2 gewährleistet  7.000 Zyklen,
Klasse 3 gewährleistet 10.000 Zyklen.

Bei einer Nutzung der Markisen mit 2 Zyklen pro Tag kommt man in der Klasse 2 auf eine Lebensdauer von rd. 10 Jahren.

Quelle: Fenster-Tipps24.de

Drucken


Bau und Montage der Markisen sind nach der Norm EN 13561 vorzunehmen

Markisen: Die Europäische Norm EN 13561 legt die Anforderungen fest, die an einem Gebäude befestigte Markisen erfüllen müssen. Diese Norm gilt für alle Markisen und ähnliche Produkte, unabhängig von deren Konstruktion und der ... Weiterlesen ...

Rollladen oder Rolladen, das ist hier die Frage!

Markisen / Rolladen: Seit Einführung der Rechtschreibreform in Deutschland wird der Rollladen mit 3 L geschrieben. Die Bundesbürger ficht das nicht an. Nach wie vor wird der Rolladen überwiegend nur mit 2 L geschrieben. ... Weiterlesen ...

Markisen, Rolladen

Markisen
Rolladen
Jalousien
Fensterläden