Die Erhöhung der Energieeffizienz von Fenstern ist durch die Verbesserung der U Werte der Verglasung möglich

Energieeffizienz von Fenstern ist durch die Verbesserung der U Werte der Verglasung möglichFenstertechnik / Energieeffizienz: Mit der Einführung des Energiepasses im Rahmen der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) sind die Anforderungen an die Energieeffizienz in Wohngebäuden erheblich gestiegen. Altbaubesitzer müssen, um ihre Wohnungen noch vermieten zu können, eine energieeffiziente Sanierung ihrer Fenster durchführen, um die Heizkosten zu senken. Wie Untersuchungen gezeigt haben, ist gerade im Altbaubestand eine geringe Energieeffizienz festzustellen. Eine der wesentlichen Voraussetzungen zur Erhöhung der Energieeffizienz ist die Senkung der U Werte, und hierbei insbesondere der Ug Werte. Die drohende Klimakatastrophe und die Verknappung der fossilen Energien wird zwangsläufig zu einer weiteren Verschärfung seitens des Gesetzgebers hinsichtlich der Energieeffizienz von Gebäuden und Gebäudeteilen, wie Fenster und Türen mit sich bringen. Für die Zukunft ist die Dreifach-Isolierverglasung de Standard, denn mit beschichtetem Isolierglas können jährlich bis zu 20 Liter Heizöl pro qm Wohnfläche eingespart werden. Bei Verwendung von Klimaschutzgläsern erhöht sich die Energieeffizienz noch weiter.

Energieeffiziente Sanierung mit Glas schont die Umwelt und senkt die Heizkosten

Kaum ist die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) im Oktober 2007 in Kraft getreten und die Einführung des Energiepasses beschlossene Sache, wird schon über weitere Verschärfungen hinsichtlich verbesserter Wärmedämmung in Gebäuden diskutiert. Denn eines steht fest: Um dem Klimawandel effektiv entgegenzuwirken, muss u. a. der Verbrauch an Heizenergie zukünftig weiter deutlich sinken. Fenster sind oftmals große thermische Schwachstellen einer Fassade. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt und fördert energieeffiziente Sanierungen mit Glas. Die Zeit für Modernisierungsmaßnahmen war nie so günstig wie heute – am besten mit den Technologien der Zukunft.

Mehr Energieeffizienz durch Energiepass

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Novellierung der EnEV u. a. beschlossen, den Energiepass ab dem 1. Juli 2008 bundesweit schrittweise auch für bestehende Gebäude einzuführen. Immobilienbesitzer müssen den Pass dann vorlegen, wenn sie eine Wohnung oder ein Haus vermieten oder verkaufen möchten. Das bedeutet für die Eigentümer: Um auch zukünftig bestmögliche Erträge aus Mieten und Verkäufen zu erzielen, ist es ratsam, die derzeit günstigen Rahmenbedingungen für energetische Sanierungen zu nutzen. Denn ungünstige Energiewerte werden in Zukunft den Wert einer Immobilie stärker sinken lassen als heute.

Geringe Energieeffizienz bei Altbauten

Vielseitige Anreize sind auch nötig – vor allem, was die Sanierung von Fenstern angeht. Denn ca. ein Drittel des Energieverlustes an einem Haus sind auf alte Fensterrahmen und -scheiben zurückzuführen. Betroffen sind besonders bis Mitte der 90er Jahre errichtete Gebäude, in denen vorrangig unbeschichtetes Zwei-Scheiben-Isolierglas eingebaut wurde. Bei Gebäuden, die vor 1977 errichtet wurden, trifft man sogar noch auf Einscheibenverglasungen. Solche veralteten Ausführungen verursachen einen hohen Wärmeverlust. Die Folgen sind unnötig hohe Emissionen von Kohlendioxid durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie etwa Heizöl und – gerade in Zeiten stetig steigender Rohstoffpreise – vor allem hohe Heizkostenrechungen.

Für eine besserer Energieeffizienz müssen die Ug Werte sinken

Ziel der Sanierungsmaßnahmen muss daher die Verminderung des Wärmedurchgangskoeffizienten sein, dem Ug Wert. Welche Einsparpotenziale bei der Nutzung moderner Verglasungen bestehen, verdeutlicht folgende Faustregel: Eine Absenkung des Ug Wertes um 0,1 W/m²K bedeutet eine jährliche Einsparung von etwa 1,2 Litern Heizöl pro Quadratmeter Fensterfläche. Und mit jedem Liter Heizöl werden ca. 3 Kilogramm CO2 eingespart.

Zum Vergleich: Eine Einscheibenverglasung aus normalem Floatglas weist einen U Wert von etwa 5,8 W/m²K auf. Ein typisches unbeschichtetes Zweischeiben-Isolierglas besitzt einen etwa halb so großen Wert von ca. 3,0 W/m²K. Mit einer Wärmedämmbeschichtung versehene Isoliergläser, die den heutigen Standard darstellen sind sogar U Werte von bis zu 1,0 W/m²K möglich – eine erhebliche Reduzierung gegenüber älteren Scheiben.

Klare Vorgaben für mehr Energieeffizienz  – Verschärfungen sind vorgesehen

Die Vorgaben an den Ug Wert seitens der neuen EnEV sind klar formuliert: Bei Sanierungen im Bestand sind vorgegebene Werte einzuhalten, wenn in einem bestimmten Umfang Bauteile, wie etwa ein Fenster, ausgetauscht werden. Für Verglasungen, bei denen der alte Rahmen erhalten bleibt, ist ein Ug Wert von 1,5 W/m²K Pflicht. Bei einem kompletten Fenstertausch, also Rahmen inklusive Verglasung, darf der U Wert des Fensters 1,7 W/m²K nicht überschreiten. Zwar sind diese Anforderungen gegenüber der letzten EnEV nicht verschärft worden, aber es ist nur eine Frage der Zeit, wann das geschehen wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in einem Zweifach-Aufbau geringere Werte als 1,0 W/m²K praktisch nicht möglich sind. Zukünftige Standards werden aber wohl darunter liegen, wie aktuelle Diskussionen erahnen lassen.

Energieeffizienz - Standard der Zukunft: Dreifach-Isolierglas

Daher werden schon in naher Zukunft Dreifach-Isolierverglasungen den Standard darstellen. Von den drei Scheiben dieses so genannten Klimaschutzglases weisen zwei eine Oberflächenbeschichtung mit Sonnenschutz- bzw. Wärmedämmfunktion auf. Getrennt werden die drei Gläser durch zwei gasgefüllte Scheibenzwischenräume, die mit besonderen, thermisch isolierenden Abstandhaltern ausgeführt sind. Die für die Wärmedämmeigenschaften bestimmenden Aspekte, Beschichtung und gasgefüllter Scheibenzwischenraum, sind beim Klimaschutzglas somit gegenüber dem Zweifach-Isolierglas doppelt vorhanden und der Wärmeverlust um bis zu 50 Prozent reduziert. Klimaschutzglas weist je nach Ausführung einen Ug Wert zwischen 0,7 W/m²K und 0,5 W/m²K auf und kann auch mit zusätzlichen Funktionen wie Selbstreinigung oder Schallschutz ausgestattet werden.

Jetzt handeln

Allein durch den Austausch der Verglasung an einem Gebäude im Bestand kann der Heizölverbrauch deutlich reduziert werden. Ersetzt man unbeschichtetes Isolierglas durch beschichtetes, werden jährlich ca. 20 Liter Heizöl pro Quadratmeter Fensterfläche eingespart. Mit Klimaschutzglas sind es sogar 30 Liter. In Zeiten des Klimawandels und der daraus resultierenden breiten Unterstützung des Staates, ist die Zeit für energieeffiziente Sanierungen so günstig wie nie zuvor.

Quelle: Flachglas MarkenKreis GmbH

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