Energiesparfenster: Lärm mindern und Heizkosten senken

Doppelter Effekt bei EnergiesparfensternFenstertechnik / Energieeffizienz: Die Heizkosten steigen seit Jahren und die Verbraucher scheinen das akzeptiert zu haben. Dennoch bedeutet das nicht, die steigenden Kosten stillschweigend hinnehmen zu müssen.



Einer Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zufolge sind Mieter, die regelmäßig über ihren Heizenergieverbrauch informiert werden, kostenbewusster. Abseits des Heizverhaltens gibt es aber viele weitere Maßnahmen, die Verbraucher umsetzen können, um automatisch weniger Energie zu konsumieren. Wie im Blog von Entega zu lesen ist, reduzieren moderne Energiesparfenster den Energieverbrauch um fünf bis zehn Prozent.

Das Energiesparfenster: 3 Scheiben für niedrigere Heizkosten

Die Fenster sind das wohl am häufigsten unterschätzte Bauteil des Hauses. Für viele Menschen ist es nichts weiter als eine Lichtzufuhr. Dabei lässt es nicht nur Tageslicht ins Haus, sondern wärmt dadurch auch das Gebäude auf. Ist es aber nicht dicht, dann lässt es spätestens im Winter Wärme austreten. Gerade ältere Fenster wirken nicht luftdicht, wärmedämmend und schallisolierend - und das macht sich auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar. Nicht nur das, zusätzlich zu den hohen Heizkosten kommen Komforteinbußen wie Zugluft und Tauwasser hinzu.

Moderne Energiesparfenster besitzen eine Drei-Scheiben-Verglasung, die die beschriebenen Komforteinbußen eliminiert und gleichzeitig den Geldbeutel entlastet. Je nachdem, welche Art von Fenster zuvor im Haus verbaut war, lässt sich der Wärmeverlust mehr oder weniger stark verringern. Neben den Kosteneinsparungen und dem erhöhten Komfort entlasten Hausbesitzer so auch die Umwelt.

Warum die Fenster die größte Schwachstelle des Hauses sind

Um die Wichtigkeit von Energiesparfenstern zu verdeutlichen, reicht es zu sagen, wie viel Wärme ein Haus über die Fenster abgibt: Etwa 25 bis 30 Prozent. Glas hat ganz einfach schlechtere Wärmedämmwerte als eine Außenwand, eine Kellerdecke oder das Dach. Die Aufnahme mit einer Wärmebildkamera zeigt, wie viel Wärme über die Fenster verloren geht.

Aktuell gewährleisten Energiesparfenster mit einer Drei-Scheiben-Verglasung am Besten, dass möglichst Wärme nach außen dringt. Der Wärmeverlust wird über den UW-Wert beschrieben. Angegeben wird er in Watt je Quadratmeter sowie Grad Kelvin (W/m² K). Die Wärmedämmung des Hauses ist besser, je niedriger der UW-Wert ist.

Die nachfolgende Tabelle (Quelle der Daten: Bayerisches Landesamt für Umwelt) verdeutlicht, wie sich die Fensterbauart auf den Energieverbrauch auswirkt.

Fensterbauart Zeitspanne UW-Wert Verbrauch Heizöl
Einfachverglasung bis 1978 5,8W/m²K 67 l
Unbeschichtete Isolierverglasung bis 1978 2,8W/m²K 33 l
Verbund- und Kastenfenster bis 1978 2,5W/m²K 29 l
Zweifach-Wärmedämmverglasung ab 1995 1,5W/m²K 14 l
3-Scheiben-Verglasung ab 2004 0,7W/m²K 8l














Neben aus der Tabelle ersichtlichen Kostenersparnis ist auch der Beitrag zum Klimaschutz von großer Bedeutung. Durch den niedrigeren Energieverbrauch wird der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) verringert.

Wie eine 3-Scheiben-Verglasung den Wohnkomfort erhöht

Die Qualität der Fenster wirkt sich nicht nur auf den Geldbeutel, sondern auch den Wohnkomfort aus. Die Glasflächen alter Fenster oder jener mit einer schlechten Wärmedämmung sind kalt. Dadurch entsteht eine unangenehme Zugluft, Kältestrahlung und es bildet sich Tauwasser. Diese Komforteinbußen mindern die meisten Verbraucher durch zusätzliches Heizen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie unterschiedlich die Temperaturen verschiedener Fensterarten sind:

Temperatur Glasoberfläche außen Einfachglas Unbeschichtetes Isolierglas 2-fach-Wärmedämmglas 3-fach-Wärme-Dämmglas
–5 °C 2 °C 11 °C 16 °C 18 °C
–15 °C –4 °C 7 °C 15 °C 17 °C







Moderne Fenster sind im Vergleich zu alten Fenstern luftdicht, wenn sie geschlossen sind. Dadurch wird der ausreichende Luftaustausch von großer Wichtigkeit, den Verbraucher durch korrektes Lüften erreichen.

Quelle:  Tipps24-Netzwerk - M
Foto: ni22co / flickr.com

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